Heute gab es in der zweiten Unterrichtseinheit keine Beamerfolien. Statt dessen Filme und Regelspielchen. Zahlreiche fiktive und reale Situationen wurden abgeschätzt und durchgekaut, am Ende gab es das eine oder andere Mal ein überraschende Ergebnis, mit dem man nach Bauchgefühl nicht gerechnet hätte.
OK, ich habe verstanden: die Regeln müssen sitzen, ein Bauchgefühl hilft am Ende nicht weiter. Keine wirklich neue Erkenntnis, aber heute wurde es noch einmal deutlich, dass die Regattaregeln reichlich ausgefeilt sind. Ich habe für mich beschlossen, die Definitionen und Regeln 1 bis 23 auf Kerteikarten zu schreiben und mit deren Hilfe zu lernen. Das mag mühsam erscheinen, ist es auch, hat sich aber schon bewährt – bei mir jedenfalls.
Der krönende Abschluss war eine fiktive Protestsituation inklusive abschließender “Verhandlung”. Zwei Boote, deren Besatzung von zwei Teilnehmergruppen gespielt wurden, kamen sich zu nahe und es sollte Protest begründet werden. Die Situation wurde einmal im Film gezeigt. Eine dritte Gruppe hat den Film nicht gesehen und sollte die Situation anhand der Beschreibungen der streitenden Boote bewerten. Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellte.